Fahrradliebe…

Ein Artikel in Spiegel Online beschrieb einmal die Leidenschaft für das Fahrrad wie folgt:

Die Zahl der Räder, die ein passionierter Radfahrer braucht, berechnet sich bekanntermaßen nach der Formel n + 1.

n steht dabei für die Zahl der Räder, die man aktuell besitzt. Ich kann die Gültigkeit dieser Formel bestätigen. Mir sticht seit einiger Zeit eine schmerzliche Lücke in meinem Fuhrpark ins Auge. Das ist ein Zustand, den ich gerne beenden würde.

Das trifft auf mich leider auch zu. Zu gerne kaufe ich mir Räder oder denke darüber nach mir mal wieder ein Neues oder Gebrauchtes anzuschaffen. Ich sammle eigentlich nichts und versuche auch die meisten Käufe in Frage zu stellen aber bei Fahrrädern fällt mir das tatsächlich verdammt schwer.

Das neue Objekt meiner Begierde ist ein E-Bike. Ja, ich bin erst Ende 20, aber ein E-Bike kann ja auch etwas für junge Leute sein. Mir hat es ein Bike der Marke Ampler angetan. Minimalistisches Design, sehr leicht, gut zu fahren. Sagt man. Man kann es nur online in Estland kaufen.

Ich denke ich kann es ja häufig als Ersatz für ein Auto oder Roller oder ähnliches nutzen. Zum Einkaufen zum Beispiel oder für den Weg zur Arbeit. Naja ok. Es liegen zwar keine Berge zwischen meiner Wohnung und dem nächsten Markt. Und zur Arbeit pendle ich derzeit noch mit dem Zug, etwa 130 km. Aber wenn ich dann mal umziehe.. vielleicht.. Ist ja umweltfreundlich, abgesehen vom Akku und den Metallen die verarbeitet werden und erst einmal aus dem Boden geholt werden müssen. Aber im Vergleich zu vielen anderen Fortbewegungsmitteln, abgesehen von meinen gesunden Füßen macht es tatsächlich Sinn. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des schwedischen Umweltministeriums belegte, dass sogar Elektroautos erst nach stolzen acht Jahren umweltfreundlicher werden als herkömmliche Automobile. Dann also lieber doch das E-Bike. Oder ein normales Fahrrad. Fakt ist, Fahrradfahren ist gesund, macht Spaß und ist eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Auto und eine effizientere Wahl im Vergleich zu meinen Füßen. Grund genug also, mal wieder die Formel „n+1“ auf den Prüfstand zu stellen.

Meine Freundin hat im Übrigen noch ein recht altes klappriges Rad. Vielleicht braucht sie einfach mal ein Neues.

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