Mit dem Startup Treedom die Welt bepflanzen

Vor ein paar Wochen besuchte ich das CSR-Forum und dort erreichte mich ein kleines Kärtchen mit einem Gutscheincode . Das Kärtchen war vom Startup Treedom, dass es sich zur Aufgabe macht, auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen und so den Planeten ein bisschen grüner zu gestalten.

Ich muss gestehen, dass mir die Idee von Anfang an gefiel, ich aber den Impact nicht wirklich einordnen konnte.

Wieder im Büro angekommen registrierte ich mich und pflanzte meinen ersten Baum. Danach auch gleich einen zweiten. Yay!

treedom Baum
Einer von mehreren Baumsorten, die bei Treedom zur Wahl stehen. Es werden die jeweiligen Vorteile der entsprechenden Baumsorte für Umwelt und Gesellschaft übersichtlich dargestellt.

Es sind Grevillea. Bäume, die laut Treedom viel CO2 aufnehmen und mit ihren auffallend gelben Blüten Bienen anlocken, die Bestäubung anderer Pflanzen fördern und sich somit gut in das Ökosystem integrieren.

Zuerst wuchsen meine kleinen Bäume in einer Baumschule auf bis sie groß genug waren um umgepflanzt zu werden. Sie stehen nun in Kenya an der Grenze zu Uganda. Eine Region in der ich mit Sicherheit nie die Gelegenheit gehabt hätte selbst einen Baum zu Pflanzen.

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mein erster Grevillea in Kenya

Nach kurzer Zeit kam per E-Mail das erste Foto von meinen kleinen Schätzen. Klein, aber mein. Das war der Beweis! Das Baumpflanzen ist somit für mein Lebensplan schon einmal abgehackt. War ziemlich einfach 😉

Die regelmäßigen Updates per E-Mail zu meinen kleinen Bäumchen führten dazu, dass ich mich intensiver mit dem Konzept beschäftigen wollte.

Treedom kommt ursprünglich aus Italien und hat eine richtige kleine Baum-Community um sich versammelt. So können sie bereits knapp 60.000 Fans auf Facebook zählen und über 6.000 Follower auf Twitter. Das Konzept ist sympathisch und scheint zu funktionieren.

treedom Weltkarte
Derzeit umfasst Treedom 10 Waldprojekte, hauptsächlich in Afrika.

Insgesamt konnten bereits auf drei Kontinenten zehn Waldprojekte verwirklicht werden in denen über 300.000 Bäume gepflanzt wurden. Über 18.000 Bauern werden mit diesem Projekt bereits erreicht. Und genau hier steckt der Mehrwert des Unternehmens für die dortige Gesellschaft. Treedom spricht von einer ökologischen und sozialen Aufforstung. Dies bedeutet, dass die weltweiten Aufforstungsprojekte durch Kleinbauern und Agrargenossenschaften durchgeführt werden. Diese aktive Einbindung der ortsansässigen Bevölkerungen stärkt die Gemeinschaft und schafft neben dem ökologischen Nutzen auch einen sozialen Benefit. Die einheimischen Landwirte werden nämlich geschult und über Nutzpflanzen, wie Kakao oder Banane, neue Berufsaussichten sowie Einkommen geschaffen. Denn die Erträge der Bäume gehören ihnen. Im Fachjargon spricht man hierbei von Capacity Building.

Treedom garantiert eine Baumpflege für mindestens zehn Jahre, jeder Baum kann einzeln nachverfolgt werden und die Baumsorte die man pflanzen möchte kann frei gewählt und dem Ort zugeschrieben werden, wo ein entsprechender Baum benötigt wird.

Mein nächster Baum wird wohl ein Orangenbaum in Senegal. Ich glaube, er trägt stärker zum Capacity Building der örtlichen Gesellschaft bei als der Grevillea und nimmt zudem ca. 200 kg CO2 auf. Für mich eine perfekte Kombination.

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